Spiegelgesetze

Die Spiegelgesetze

Denke mal darüber nach, wenn Du das nächste Mal bemerkst, dass Dich ein Aspekt an einem anderen Menschen zu stören scheint.

Ich muss immer wieder lachen, wenn ich z.B. Meldungen über Homophobie lese, da denke ich mir “was für arme Menschen, die sich selbst noch nicht erkannt haben”. Denn ist da kein Aspekt in der Person selbst, den sie an sich selbst nicht mag, dann stört der Aspekt auch an anderen nicht. Es gibt ja durchaus prominente Personen (einer lässt sich gerne oben ohne beim Sport fotografieren), die offensichtlich noch etwas mit sich selbst zu klären haben.

Solltest Du so ein Gefühl in Dir entdecken, dann mache Deinen Frieden mit Dir selbst. Du wirst sehen, das ist ein weiterer Schritt auf Deinem Weg zu einem befreiteren Leben.

 Die Spiegelgesetze

1.
Alles, was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder traurig macht und ich dies an ihm ändern will, habe ich als Aspekt auch in mir selbst. Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und ich dies an ihm verändern will, kritisiere, bekämpfe und unterdrücke ich in Wahrheit in mir selbst und hätte es auch in mir gerne geändert.

2.
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und an mir verändern will, und ich mich deswegen verletzt oder angegriffen fühle, so betrifft es mich ebenso – ist dies in mir noch nicht richtig erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt, mein Ego ist noch stark, meine Selbsterkenntnis noch schwach.

3.
Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft, an mir ändern will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

4.
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich als Aspekt selbst in mir und liebe dies auch im anderen. Ich erkenne mich selbst im Anderen.